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ERINNERUNG – HISTORY – 2017 – Der Kölsche Grieche THEO LAVASAS – THE BIG GREEK- wurde Weltmeister im Schwergewicht Para Judo (ID)

Köln, 2017. Ein Ort. Ein Moment. Eine Zäsur. In der Domstadt wurde Sportgeschichte geschrieben: die historisch erste Weltmeisterschaft im Para-Judo (ID) unter den Schirmherrschaften des Deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und dem Papst.
Was hier begann, war mehr als ein Turnier – es war ein Versprechen. An Leistung, Würde und Sichtbarkeit. Und im Zentrum dieses historischen Augenblicks stand ein Mann, dessen Präsenz die Halle füllte: Theo Lavasas – der Kölsche Grieche, „THE BIG GREEK“, er wurde Weltmeister im Schwergewicht.

 

Sein Weg zum Titel führte nicht über rohe Gewalt, sondern über Haltung. Über Werte. Über Köln.

Seine sportliche Heimat war das Legendäre Bushido – Bushido Köln – ein Verein, der Charakter formt, bevor er Medaillen zählt. Dort trainierte Theo Seite an Seite mit seinem kleinen Freund Victor Gdowczok (160 cm, 78 kg). Zwei Körper, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Ein Geist, der sie verband.

Dreimal die Woche standen sie gemeinsam auf der Matte: der 160-Kilo-Athlet, einsachtundneunzig groß – und der leichtere Kämpfer mit unerschütterlichem Willen. An ihrer Seite der Coach, väterlich und klar: Klaus Gdowczok, Vater von Victor. Er lehrte nicht nur Technik, sondern Haltung. Er gab mehr als Griffe und Würfe weiter: Selbstbewusstsein, Achtung, Fairness, Respekt und Höflichkeit – auf der Matte und im Leben.

Über jedem Training stand ein Satz, der zur Seele dieses Weges wurde:

Denke daran, du hast nur einen wirklichen Trainingspartner. Beschädige ihn nicht. Behandle ihn wie ein rohes Ei. Geht er kaputt, verlierst du deinen wichtigsten Freund.“

Dieses Motto war allgegenwärtig. Es schützte. Es formte. Es machte stark, ohne zu verletzen.

Brachiale Techniken waren verpönt. Gesucht wurde die Essenz des Judo: geradlinige, technisch anspruchsvolle, oft vergessene Techniken – präzise, klar, würdevoll. Sie wurden zerlegt, verstanden und bis zur Perfektion trainiert. Stärke entstand aus Vertrauen. Größe aus Respekt.

Getragen war Theos Traum von einem Vorbild: Ilias Iliadis – Olympiasieger, Weltmeister, Legende. Nicht als Kopie, sondern als innerer Kompass. Denn Größe, das wusste Theo, misst sich nicht nur in Kilos und Zentimetern – sondern im Charakter.

Als er 2017 in Köln Weltmeister wurde, jubelte die Halle. Doch der wahre Sieg lag tiefer: in der Erkenntnis, dass Para-Judo – mit kognitiv, intellektueller Einschränkung – also das ei-die -Judo Weltformat hat. Dass Leistung keine Barrieren kennt. Und dass aus dem Legendären Bushido ein Champion hervorgegangen war, dessen Kraft leise sprach – und deshalb umso lauter wirkte.

Theo Lavasas Köln 2017. Ein Titel. Eine Haltung. Eine Geschichte, die bleibt.

 

… und aus Haltung wurde ein Ort. Aus Freundschaft eine Bewegung.

 

So entstand der Sportcampus Bushido. Nicht als Bauwerk aus Beton – sondern als Kompass. Das Training erhielt Richtung, Tiefe und eine klare Konzeption. Im Zentrum stand stets der „Coach“, wie Theo ihn schlicht nannte. Gemeint war sein Trainingspartner und Mentor: Klaus Gdowczok. Er trainierte mit ihm auf der Matte. Schulter an Schulter. Griff an Griff. Denn wie sonst hätte der große Grieche, ein Para-Judoka – mit kognitiv, intellektueller Einschränkung, einen echten, verlässlichen Trainingspartner finden sollen?

Was anfangs von Teilen der Judo-Community belächelt wurde, wuchs – getragen von Freundschaft, Ehre und Respekt – zu etwas Großem heran. Aus Skepsis wurde Anerkennung. Aus leisen Schritten ein kraftvoller Gang. Theo wuchs nicht nur sportlich, sondern menschlich zu einer gigantischen Größe. Nicht trotz seiner Andersartigkeit, sondern mit ihr.

Aus dieser Haltung heraus wurde die Konzeption des VG-Project geboren: eine unterstützende, vielschichtige Sportinstitution, die sich dem Sport von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung auf allen Ebenen widmet. Von der Formation im Leistungssport über Trainings- und Betreuungskonzepte bis hin zu gesellschaftlicher Teilhabe.

Der Sportcampus Bushido entwickelte sich zu einer barrierefreien, der Inklusion verpflichteten, stadtgesellschaftlich übergreifenden Sportinstitution. Zeitweise kamen 42 Nationen zusammen – aus allen sozialen Schichten, mit und ohne Behinderung. Athlet*innen der BUDO-Sportarten trainierten gemeinsam, lernten voneinander und wuchsen miteinander. Unterschiede verloren ihre Schärfe. Werte gewannen an Kraft.

Was hier entstand, war ein Leuchtfeuer. Ein Signal weit über Köln hinaus. Ein Ort, der bewies, dass Leistung und Würde keine Gegensätze sind – sondern Verbündete. Dass Inklusion nicht erklärt, sondern gelebt werden muss. Und dass große Siege oft dort beginnen, wo jemand den Mut hat, einen anderen wie ein rohes Ei zu behandeln.

So wurde aus dem großen Griechen ein Weltmeister.

Aus einem Training eine Schule.

Aus einem Verein eine Bewegung.

Und aus Köln ein Licht, das in die Welt hinausstrahlte…

WORLD DownSyndromDay

LET´S TALK ABOUT


IPC diskriminiert ID-Judoka –

Paralympics „ID-Judoka not allowed“
IFoN.World

Köln nominiert zur Wahl Sportler des JAHRES

Victor Gdowczok

Hier geht es zur Wahl. Ihre STIMME wird gebraucht

https://www.koelschesportnacht.de/sportlerwahl/sportlerinnenwahl-2023

Frohe Weihnachten

wir wünschen allen ID-Judoka, Ihren Familen und Ihren Lieben eine schöne und friedvolle Weihnachten.

In dieser Weihnachtszeit ist es wichtig, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich zählen: Familie, Freunde und Liebe. Es ist eine Zeit, um innezuhalten und dankbar für all die Segnungen zu sein, die wir in unserem Leben haben. Es ist auch eine Zeit, um anderen zu helfen und ihnen Freude zu bereiten. Vielleicht möchten Sie eine Spende in Betracht ziehen oder eine Mahlzeit für jemanden zubereiten, der sie braucht. Es gibt viele Möglichkeiten, anderen in dieser Jahreszeit zu helfen und ihnen Freude zu bereiten.

UNIFID KATA Para-Sport ID-JUDO

„Kata-guruma“ in der UNIFID Kata ID-Judo

Perfektion im Para-Sport ID-Judo – Victor Gdowzcok & Alexandra Roßbach

Vorbereitungs Trainings laufen auf voll Touren

ID-Judo goes Paralympics & Special Olympics 2022 BERLIN

Ob mit oder ohne die Kölner Stadtverwaltung, die Trainings laufen auf vollen Touren und das Kölner Sportamt kann sich nur in Grund und Boden schämen! NULL Unterstützung und NULL Inovation.
UN- BRK ? scheinbar in der Kölner Stadtverwaltung temporär völlig unbekannt und unerwünscht!

Leistungssport ID-Judo nimmt in Europa und der Welt an dynamischer Fahrt auf. Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zeigen Ihre Möglichkeiten und Ihre Leistungen, Ihr Selbstbewusstsein, Ihr Integrationswille und Ihren Willen und Bemühungen um Teilhabe an der Gesellschaft.

Special Olympics National Games nach der Weltmeisterschaft ID-Judo 2017 Köln und den Eupomeisterschaften 2019 Köln, die größte Inklusive Sportveranstaltung in Deutschland vom 20. – 24. Juni 2022 in Berlin

Trainer Lehrgang an Landessportschule NRW – Hennef

Leitung Dr. Wolfgang Janko
&
Assistenz von Landestrainer & Leistungsbeauftragten ID-Judo Frank Schuhknecht

Ein Lehrgang des BRSNW

Victor Gdowczok /Köln – 1. DAN Judo (Platz 1. der WRL) konnte in den trostlosen Zeiten von Corona seinen Trainer Assistenten Lehrgang zusammen mit den Besten der Besten des Bundes Kader im ID-Judo absolvieren und mit einem großartigen Abschluss krönen.
Es war eine Super-Ausbildung, der in Einzelmodulen von Dr. Wolfgang Janko 7. DAN konzipiert und nach den neuesten wissenschaftlichen Grundlagen speziell für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ID-Judo ausgerichtet ist.
ID-Judoka des Deutschen Kaders aus der ganzen Bundesrepublik warn dabei und konnten mit Bravour Ihren Abschluss machen.
Unterstützt wurde Dr. Janko von Landestrainer und Leistungsbeauftragten ID-Judo, Frank Schuhknecht.

Ein wirkliches BEST OFF

DIE VISION

Europäisches Inklusives ID-Judo Leistungssportzentrum Köln

Reha-, Breiten- und Leistungssport für Menschen mit geistiger Einschränkung in einem inklusiven Sportkonzept für JUNG und ALT. Wegweisendes Leuchtfeuer inklusiven Gesellschaften, bis hin zum Para-Sport.

Wir haben Köln gewählt.

Köln als Stadt der Inklusion, Köln die Sportstadt

DIE VISION – Klicken Sie auf dieses Bild

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WIR EHREN DIE BESTEN

Verleihung der Grossen Sportplakette der Stadt Köln
an Victor Gdowczok – JUDOKA

..Para Sport steht bei uns ganz weit oben und Judo ist mit ID-Judo im Rahmen von Weltmeisterschaften und Europameisterschaften in Köln ganz weit vorne…

Henriette Reker – Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Bei der Verleihung der Großen Sportplakette, für Nationale und Internationale Erfolge wurden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung am 22.08.2020 in der Kölner Flora die ganz großen Kölner Sportler/innen von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker geehrt.
Eine große Würdigung und Ehre für jeden erfolgreichen Leistungssportler dieser Stadt.


Eine würdevolle und nachhaltige Ehrung auch für die langen und entbehrenden Zeiten des Trainings und der Vorbereitung

Robert Voigtsberger – der Beigeordneter für den Bereich Sport in Köln
Robert Voigtsberger Dezernat Sport Stadt Köln

(c) short cut by von phoenix-voice – interviews und life details Jonas Combüschen / clips & fotos Jonas Combüschen & Kelly Sommer / regie & produktion Per Nikolaus by phoenix-voice